Kalenderblatt dw.com
Elisabeth Plessen 1944: Elisabeth Plessen Karl-Otto Apel 1922: Karl-Otto Apel
Emil von Behring 1854: Emil von Behring Paul von Heyse 1830: Paul von Heyse
Andrew Jackson 1767: Andrew Jackson George Baehr 1666: George Baehr
15.3.1944: Elisabeth Plessen
Eigentlich Elisabeth Charlotte Marguerite Augusta Gräfin von Plessen. Deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin. Seit 1980 ist Elisabeth Plessen mit dem Theaterregisseur Peter Zadek verheiratet. Nach dem Studium der Philosophie, Germanistik und Geschichte promovierte sie über zeitgenössische Epik und deren Verhältnis von Fiktion und Wirklichkeit. Ihr erster Roman "Mitteilung an den Adel", in dem die Autorin ihre Beziehung zum Elternhaus erzählt, erschien 1976. Drei Jahre später erschien "Kohlhaas" in Anlehnunug an Kleists "Michael Kohlhaas". Mit diesem Buch versuchte sie einen aktuellen und dennoch historischen Roman zu schreiben. 1988 wurde ihr der "Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis" verliehen. Der erfolgreiche Roman "Der Knick" von 1997 erzählt die Geschichte eines Medikamentenmissbrauchs.
www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt...
Eine Rezension des Romans "Der Knick" auf den Seiten des Deutschlandfunks.
15.3.1922: Karl-Otto Apel
Deutscher Philosoph. Er gilt als wichtiger Sprachtheoretiker der deutschen Diskursethik. Schon in seiner Habilitationsschrift "Die Idee der Sprache in der Tradition von Dante bis Vico" (1961) kündigte sich sein Interesse für Kommunikation und Diskurs an. Apel will das Begründungsprogramm einer Ethik aufstellen, die universal gültig sein soll. So argumentiert er, dass diejenigen, die in eine Argumentation eintreten, immer schon die Regeln dieser Argumentation akzeptiert haben müssen. Andernfalls wären sie nicht in der Lage, sinnvoll zu argumentieren. Nach Apel hat man in einer solchen Situation immer schon anerkannt, dass alle Mitglieder einer "unbegrenzten Argumentationsgemeinschaft" gleiche Rechte und gleiche Mitverantwortung haben, diskursfähige Probleme zu entdecken und zu identifizieren.
www.sicetnon.cogito.de//artikel/aktuelle...
Die Website "Sic Et Non" präsentiert ein Interview mit Karl-Otto Apel von 1997.
www.karl-otto-apel.de/index.htm...
Eine ausführliche Seite zu Karl-Otto Apel.
(Deutsch, Englisch)
15.3.1854: Emil von Behring (†31.3.1917)
Deutscher Bakteriologe. Behring, Sohn eines armen Schullehrers, studierte in Berlin an der militärärztlichen Akademie. Von 1880 bis 1889 war er in Berlin als Militär- und Stabsarzt tätig. Ab 1889 arbeitete er am Institut für Infektionskrankheiten als Assistent des Arztes und Bakteriologen Robert Koch (1843-1910). Bei Tierexperimenten am Institut für Infektionskrankheiten in Berlin machte er 1890 seine wesentliche Entdeckung mit dem Nachweis, dass tierische und menschliche Organismen Antikörper zur Bekämpfung von Viren entwickeln. Er beoachtete in seinen Versuchen, wie sterilisierte Bakterienkulturen im Blut Substanzen bildeten. Dieses Wissen nutzte er zur Herstellung spezieller Seren gegen Diphtherie und Tetanus. Behring wurde 1893 Professor in Halle und wechselte 1895 an die Universität von Marburg. 1901 erhielt der inzwischen geadelte Behring als erster Arzt den Nobelpreis für Medizin und Physiologie. 1904 gründete er in Marburg die Behring-Werke, die schon bald Diphtherie- und Tetanus-Seren in großen Mengen produzierten.
www.onmeda.de/lexika/persoenlichkeiten/b...
Die Website stellt Leben und Werk Behrings dar.
www.bartleby.com/65/be/Behring.html...
Biografie des Wisenschaftlers.
(Englisch)
15.3.1830: Paul von Heyse (†2.4.1914)
Deutscher Schriftsteller. Paul von Heyse wurde in Berlin geboren. Seine Mutter war mit der Familie Mendelssohn-Bartholdy verwandt. Die Freundschaft zum Kunsthistoriker Kugler brachte von Heyse in Kontakt mit Burckhardt, Menzel, Fontane und Storm, schließlich mit der literarischen Vereinigung "Tunnel über der Spree". Nach dem Studium der klassischen Philologie in Berlin wechselte Von Heyse zum Studium der Kunstgeschichte und Romanistik nach Bonn und promovierte 1852 mit einer Arbeit über die Lyrik der Troubadours. 1854 wurde von Heyse von König Maximilian II. nach München berufen. Dort übernahm er neben Emanuel Geibel die Leitung des vom König gegründeten Münchener Dichterkreises. 1910 wurde er geadelt und erhielt als erster Deutscher den Literaturnobelpreis. Sein Novellen-Stil wurde vom klassisch-gebildeten Bürgertum hoch verehrt, dagegen von der späteren Generation des Naturalismus mit Hohn und Spott bedacht.
www.onlinekunst.de/maerz/15_03_Heyse_Pau...
Die Website zeigt ein Gedicht Heyses und erläutert seine Novellen-Theorie.
nobelprize.org/literature/laureates/1910...
Auf der Webpage der Nobel-Stiftung wird Heyse vorgestellt.
(Englisch)
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Zitat des Tages
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