Kalenderblatt dw.com
Willi Stoph 1914: Willi Stoph Georg Picht 1913: Georg Picht
Ida Ehre 1900: Ida Ehre Friedrich Adler 1879: Friedrich Adler
Gustav Noske 1868: Gustav Noske Franz Boas 1858: Franz Boas
Ferdinand II. 1578: Ferdinand II.
9.7.1914: Willi Stoph (†13.4.1999)
Deutscher Politiker. Der Berliner Arbeitersohn trat 1931 in die KPD ein. 1950 Abgeordneter der Volkskammer, wurde Willi Stoph im gleichen Jahr Vollmitglied und Sekretär des ZK der SED. Sein Wirken ist mit dem Aufbau der Sicherheitsorgane der DDR verbunden. Willi Stoph wurde zum ersten Verteidigungsminister der DDR ernannt, ferner zum stellvertretenden Oberkommandierenden der Streitkräfte der Staaten des Warschauer Pakts. Ab 1964 Vorsitzender des Ministerrates und Stellvertreter des Staatsratsvorsitzenden und Generalsekretärs der SED, Walter Ulbricht, gab er nach dem Tod Ulbrichts den Vorsitz des Ministerrates an Horst Sindermann ab und wurde am 3. Oktober 1973 Staatsratsvorsitzender, dass heißt Staatsoberhaupt der DDR. Willi Stoph war der im Sinne der DDR loyale Verwalter und ideale zweite Mann und für die Sowjetunion stets die Versicherung, dass unkontrollierbare Entwicklungen in der DDR unterblieben. 1989 erkannte Willi Stoph die Zeichen der Zeit und legte Erich Honecker den Rücktritt nahe. Er selbst trat am 7. November 1989 mit der Regierung zurück.
www.dhm.de/lemo/html/biografien/StophWil...
Das "Deutsche Historische Museum" bietet eine tabellarische Kurzbiografie Stophs.
9.7.1913: Georg Picht (†7.8.1982)
Deutscher Pädagoge und Religionsphilosoph. Georg Picht, der sich nicht nur intensiv mit pädagogischen und philosophischen Fragen beschäftigte, sondern darüber hinaus auch immer wieder zu politischen Tagesfragen Stellung nahm, war von 1952 bis 1962 Mitglied des Deutschen Ausschusses für das Erziehungs- und Bildungswesen. Er brachte die vieldiskutierte Artikelreihe "Die deutsche Bildungskatastrophe" in der Wochenzeitung "Christ und Welt" 1964 heraus. In den 1970er Jahren widmete sich Picht zunehmend auch der Friedensforschung. Von seinen zahlreichen Publikationen seien erwähnt: "Naturwissenschaft und Bildung" (1954), "Die Erfahrung der Geschichte" (1958), "Technik und Überlieferung" (1959), "Prognose - Utopie - Planung" (1967), "Mut zur Utopie" (1969).
www.bautz.de/bbkl/p/picht_g.shtml...
Georg Picht auf den Seiten des "Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikons" des Verlages Traugott Bautz.
9.7.1900: Ida Ehre (†16.2.1989)
Deutsche Schauspielerin, Intendantin und Regisseurin. Ida Ehre wuchs in Wien als Jüdin auf. Nach der höheren Schule ging sie als Stipendiatin an die k.k. Akademie für Musik und Darstellende Kunst und schloss ihre Ausbildung mit Auszeichnung ab. Nach mehreren Stationen in der in- und ausländischen Provinz wurde sie 1930 an das Berliner Lessing-Theater engagiert. 1933 belegten sie die Nazis mit einem Berufsverbot. Ihr Versuch, 1939 nach Chile auszuwandern, scheiterte - das Auswandererschiff wurde kurz vor der chilenischen Küste zurück nach Hamburg beordert. Sie überlebte das Konzentrationslager Fuhlsbüttel und gründete gleich nach Kriegsende die Hamburger Kammerspiele. Dort wirkte sie als Intendantin, Regisseurin und Schauspielerin.
www.taz.de/pt/2002/06/28/a0241.nf/text...
Ein Artikel zu Ida Ehre und einer Ausstellung über sie.
www.dhm.de/lemo/objekte/pict/NeueHerausf...
Ida Ehre bei der Gedenkfeier im Bundestag anlässlich des 50. Jahrestages der "Reichspogromnacht".
9.7.1879: Friedrich Adler (†2.1.1960)
Österreichischer Sozialist. Friedrich Wolfgang Adler, Sohn von Viktor Adler, dem kurzzeitigen Führer der österreichischen Sozialdemokratie, wurde 1910 Redakteur beim sozialdemokratischen "Volksrecht" in Zürich. 1911 kehrte er nach Wien zurück, wo er bis 1934 die Monatsschrift "Der Kampf" herausgab. Am 21. Oktober 1916 erschoss Adler den österreichischen Ministerpräsidenten Grafen Stuergkh, den er für das diktatorische Regime und die Ausschaltung des Parlaments verantwortlich machte. Adler wurde 1917 zum Tode durch den Strang verurteilt, doch dann zu 18 Jahren Kerker begnadigt. 1918 amnestiert, wurde Adler 1923 zum Generalsekretär der Sozialistischen Arbeiter-Internationale auf einem Kongress in Hamburg gewählt. 1940 emigrierte Adler nach Amerika, kehrte 1946 nach Europa zurück und lebte bis zu seinem Tod in Zürich.
www.aeiou.at/aeiou.encyclop.a/a089743.ht...
Die Seite des "Österreichischen Universal-Informationssystems" zeigt eine kurze Biografie des Politikers.
www.dhm.de/lemo/html/biografien/AdlerFri...
Ein weiterer Blick auf das Leben des Sozialisten Adler im "Deutschen Historischen Museum".
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Früher zeigte man im Film die Dame ohne Unterleib. Heute zeigt man den Unterleib der Dame.
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