Kalenderblatt dw.com
Sartre lehnt Nobelpreis ab 1964: Sartre lehnt Nobelpreis ab 1957: "Papa Doc" wird Präsident
Revolution in Guatemala 1944: Revolution in Guatemala 1928: "Boléro" uraufgeführt
Erste Fliegerin 1909: Erste Fliegerin Metropolitan Opera eröffnet 1883: Metropolitan Opera eröffnet
22.10.1964: Sartre lehnt Nobelpreis ab
Der französische Philosoph und Schriftsteller Jean-Paul Sartre lehnte den an ihn verliehenen Literaturnobelpreis des Jahres 1964 ab. Seine Entscheidung begründete er folgendermaßen:"Ein Schriftsteller, der politisch, gesellschaftlich und literarisch Stellung bezieht, sollte nur mit seinen eigenen Mitteln handeln, das heißt mit dem geschriebenen Wort." Sartre, der als Begründer der "littérature engagée" gilt, setzte sich für gesellschaftlich brisante Themen ein. In seinen philosophischen Werken verband er Elemente der Phänomenologie Edmund Husserls, der Metaphysik Hegels und Heideggers sowie der Gesellschaftslehre von Karl Marx zu einer existentialistischen Theorie.
www.dhm.de/lemo/html/biografien/SartreJe...
Eine Biografie Jean Paul Sartres.
www.sartre-gesellschaft.de/...
Die umfangreiche Website der Sartre Gessellschaft.
22.10.1957: "Papa Doc" wird Präsident
Der mit Hilfe des Militärs zum Präsidenten Haitis gewählte Arzt Francois Duvalier trat sein Amt an. Mit Hilfe paramilitärischer Spezialtruppen errichtete er einen brutalen Polizeistaat. Während seiner Amtszeit wurde die mulattische Elite entmachtet, blieb aber tonangebend. 1964 ernannte sich "Papa Doc" zum Präsidenten auf Lebenszeit. 1971 übernahm sein Sohn Jeaan Claude "Baby Doc" das Amt. Er versuchte das Land liberaler zu führen, kehrte aber schnell zu den Methoden seines Vaters zurück. Nach anhaltenden blutigen Unruhen gegen das Regime verließ er 1986 das Land. Während der 27jährigen Herrschaft von "Papa" und "Baby Doc" wurden etwa 30.000 Menschen ermordet.
www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/c1070...
Der Jahresbericht 2002 von amnesty international über Haiti.
www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laender...
Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland mit Informationen zu Haiti.
22.10.1944: Revolution in Guatemala
Eine Revolution in Guatemala beendete die 14-jährige Diktatur von Jorge Ubico. Unter dem neuen Machthaber Juan José Arévalo wurden eine neue Verfassung beschlossen und demokratische Wahlen durchgeführt. Schwerpunkte von Arévalos Präsidentschaft waren die Agrarreform, der Arbeiterschutz, die Verbesserung des Bildungssystem und die Festigung der Demokratie. Die USA unterstützte darauf hin rechts gerichtete Gruppen Guatemalas mit Waffen. Es erfolgten zahlreiche Anschläge, einige davon auch gegen Arévalo. 1950 wurde Jacobo Arbenz Guzmán zum Präsidenten gewählt. Wie Juan José Arévalo engagierte er sich für Reformen. 1954 wurde er gestürzt und 1960 begann ein Bürgerkrieg.
www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laender...
Geschichtliche Daten zu Guatemala auf den Seiten des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland.
22.10.1928: "Boléro" uraufgeführt
Maurice Ravels Stück "Boléro" wurde in Paris uraufgeführt. Die Komposition, die sich zum populärsten Orchesterwerk des 20. Jahrhunderts entwickelte, beruht auf nur einem Thema, das durch Variationen und Wiederholungen bis zu einem ekstatischen Finale gesteigert wird. Die Basis des Stückes ist der durchgehende Ostinatorhythmus des Bolero, eines spanischen Tanzes. Ravel war neben dem Komponisten Debussy ein führender Vertreter des französischen Impressionismus. Charakteristisch für Ravels Kompositionen ist ein Wechsel zwischen emotionalem Ausdruck und nüchterner Klanghärte. Ravel legte in seinen Kompositionen besonderen Wert auf die musikalische Struktur und die Instrumentierung.
www.maurice-ravel.net/...
Umfassende Linksammlung zu und über Ravel.
(Englisch)
igor.rz-berlin.mpg.de/cmp/ravel.html...
Die "Classical Music Pages" informiert über die Biografie von Maurice Ravel.
(Englisch)
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