Kalenderblatt dw.com
Frankreich gewinnt Fußball-WM 1998: Frankreich gewinnt Fußball-WM UNO-Kampfeinsätze zulässig 1994: UNO-Kampfeinsätze zulässig
Flutwelle in Japan 1993: Flutwelle in Japan BND beschuldigt Schalck 1991: BND beschuldigt Schalck
James Cook auf neuer Entdeckungsfahrt 1776: James Cook auf neuer Entdeckungsfahrt Grundrechte für Briten 1679: Grundrechte für Briten
12.7.1998: Frankreich gewinnt Fußball-WM
Mit einem 3:0 Sieg im Finale über die brasilianische Mannschaft wurde Frankreich zum ersten Mal Fußball-Weltmeister. Garant des Erfolges für den Gastgeber war Spielmacher Zinédine Zidane, der mit seinen beiden Toren bereits in der ersten Halbzeit für die Vorentscheidung sorgte. Nach der Pause besiegelte dann Emmanuel Petit mit seinem Treffer zum 3:0 die Niederlage Brasiliens. Der viermalige Weltmeister enttäuschte besonders in der ersten Halbzeit und blieb trotz der Stars Ronaldo und Rivaldo letztlich ohne Siegchance. Im Halbfinale hatte Brasilien zuvor noch die Niederlande ausgeschaltet, während sich die Franzosen gegen den Deutschland-Bezwinger Kroatien durchgesetzt hatten.
www.dw.com/dw/article/0,2144,2083078,00....
DW mit einem Beirtag über Zinédine Zidane im Rahmen der WM 2006.
12.7.1994: UNO-Kampfeinsätze zulässig
Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 12. Juli 1994 sind militärische und humanitäre Einsätze der Bundeswehr im Auftrag der Vereinten Nationen zulässig. Allerdings muss jede Aktion mit einfacher Mehrheit des Bundestages beschlossen werden. Der Richterspruch erfolgte, nachdem die Fraktionen von SPD und FDP wegen der Beteiligung deutscher Truppen an der Überwachung des Flugverbots über Bosnien und des Embargos gegen Serbien geklagt hatten. Zehn Tage nach dem Urteil des in Karlsruhe ansässigen höchsten Gerichts stimmte das deutsche Parlament Einsätzen der Bundeswehr gegen das ehemalige Jugoslawien im Auftrag der UNO zu. Der Richterspruch leitete eine grundsätzliche Neuorientierung der Außen- und Sicherheitspolitik der Bundesrepublik ein.
www.bundesverfassungsgericht.de...
Homepage der Bundesverfassungsgerichts.
(Deutsch, Englisch)
www.glasnost.de/militaer/bund/94BVGkink....
Erklärung der damaligen Bundesregierung zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts.
12.7.1993: Flutwelle in Japan
Auf der japanischen Insel Okushiri kamen durch die von einem heftigem Seebeben ausgelösten meterhohen Flutwellen mehr als 200 Menschen ums Leben. Das Fischerstädtchen Aonae wurde dabei fast vollständig zerstört. Das Epizentrum, der auch als Tsunami bezeichneten ozeanografischen Naturkatastrophe mit einer Stärke von 7,8 auf der Richterskala, lag zwischen 15 und 20 Kilometer von der Küste entfernt. Die maximal festgestellte Wellenhöhe lag bei 31 Metern. Bereits 1896 und 1933 waren Tsunamis mit einer vielfach größeren Zerstörungskraft über Teile der japanischen Küste hinweggegangen. Bei dem Seebeben im Jahre 1896 starben mehr als 20.000 Menschen, die Flutwellen 1933 forderten mehrere Tausend Opfer.
www.pbs.org/wnet/savageearth/tsunami/...
Ausführliche Darstellung des ozeanografischen Phänomens.
(Englisch)
www.dw.com/dw/article/0,2144,1440949,00....
DW mit einem Eintrag zum Stichwort Tsunami.
12.7.1991: BND beschuldigt Schalck
Der Bundesnachrichtendienst (BND) beschuldigte den ehemaligen Devisenbeschaffer der DDR, Alexander Schalck-Golodkowski, des Verstosses gegen das Militärgesetz Nr. 53. Der frühere Leiter des Bereichs "Kommerzielle Koordinierung" in der DDR wurde angeklagt in einem jährlichen Umfang von 20 Millionen Mark mit Waffen gehandelt zu haben. Bei dem im September 1995 begonnenen Prozess wurde Schalck-Golodkowski im Januar 1996 zu einer einjährigen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Am 9. Juli 1997 wurde das Urteil vom Bundesgerichtshof bestätigt. Zu einer weiteren Bestätigung der Strafe kam es am 25. März 1999, nachdem Schalck-Golodkowski in Karlsruhe mit einer Verfassungsbeschwerde gescheitert war.
www.dhm.de/lemo/html/biografien/SchalckG...
Eine Biografie Schalck-Golodkowskis auf den Seiten des "Deutschen Historischen Museums".
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