Kalenderblatt dw.com
Nord-und Südkorea: Nichtangriffspakt 1991: Nord-und Südkorea: Nichtangriffspakt Kriegsrecht in Polen verhängt 1981: Kriegsrecht in Polen verhängt
Unabhängigkeit Maltas 1974: Unabhängigkeit Maltas Erste Bundestagspräsidentin 1972: Erste Bundestagspräsidentin
Auflösung des Reichstags 1906: Auflösung des Reichstags Eröffnung des Konzils von Trient 1545: Eröffnung des Konzils von Trient
13.12.1991: Nord-und Südkorea: Nichtangriffspakt
Der nordkoreanische Regierungschef Yon Hyong Muk und der südkoreanische Ministerpräsident Cung Won Shik unterzeichneten einen Nichtangriffsvertrag. Die beiden Staaten verpflichteten sich zu einem Rüstungsabbau und einer militärischen Entspannung auf der koreanischen Halbinsel. Am Ende des Zweiten Weltkrieges war Korea in eine sowjetische (im Norden) und eine US-amerikanische (im Süden) Besatzungszone geteilt worden. 1948 entstanden daraus zwei Staaten. Im Juni 1950 überfiel das kommunistische Nordkorea die südliche Republik Korea und löste damit den dreijährigen Korea-Krieg aus. Mit dem Waffenstillstandsvertrag wurde eine von beiden Seiten streng bewachte demilitarisierte Zone geschaffen. Erst in den 1970er Jahren kam es zu ersten vorsichtigen Annäherungen zwischen den beiden Staaten.
www.dw.com/dw/article/0,1564,1060379,00....
"dw.com" mit einer tabellarischen Biografie Saddam Husseins.
www.tagesschau.de/thema/0,1186,OID285277...
Ein Dossier zum Krieg gegen den Irak auf den Seiten von "tagesschau.de".
13.12.1981: Kriegsrecht in Polen verhängt
Der neue polnische Staats- und Parteichef General Wojciech Jaruzelski rief das Kriegsrecht aus, um einerseits die Herrschaft der kommunistischen Partei in Polen zu sichern und andererseits einer Militäraktion der Sowjetarmee unnötig zu machen. Als Reaktion auf die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Verhältnisse in der Volksrepublik Polen hatten vor allem die Arbeiter in den Küstenstädten in den Jahren zuvor in großen Streikaktionen die Arbeit niedergelegt. Die 1980 gegründete und von Lech Walesa angeführte unabhängige Gewerkschaft "Solidarnosc" hatte höhere Löhne und politische Reformen gefordert. Kurz nach der Verhängung des Kriegsrechts wurde die Gewerkschaft verboten und ihre Sprecher verhaftet. Erst 1984 hob Jaruzelski das Kriegsrecht in Polen wieder auf. Ein Jahr später entließ er auch die "Solidarnosc"-Anführer aus dem Gefängnis.
www.lpb.bwue.de/aktuell/due/37_98/due37f...
Die "Landeszentrale für politische Bildung in Baden-Württemberg" mit einem Artikel zur Bedeutung der "Solidarnosc" für die Integration Polens in Europa.
www.cnn.com/SPECIALS/cold.war/kbank/prof...
Ein Jaruzelski-Profil von CNN.
(Englisch)
13.12.1974: Unabhängigkeit Maltas
Der Habsburger-Kaiser Karl V. hatte die Insel-Gruppe Malta als Lehen 1530 an den Johanniterorden vergeben. 1798 eroberte Napoleon Malta, zwei Jahre später wurde sie von britischen Truppen besetzt. Großbritannien erklärte 1814 Malta zu einer Kronkolonie und die Inseln wurden zu einem Flottenstützpunkt ausgebaut, da sie eine strategische Bedeutung für den Seeweg nach Indien besaßen. 1921 erhielten die Malteser erste Selbstverwaltungsrechte, die aber 1936 wieder beschnitten wurden. Die 1947 erlassene Verfassung gewährte Autonomie, doch wurde sie 1959 nach inneren Unruhen außer Kraft gesetzt. 1964 errang Malta als Mitglied des britischen Commonwealths die Unabhängigkeit. Zehn Jahre später wurde Malta eine unabhängige parlamentarische Republik.
www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laender...
Die Seiten des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland mit Informationen zu Malta.
www.thecommonwealth.org/...
Offizielle Homepage des "Commonwealth Secretariat" in London mit Informationen über die Mitgliedsstaaten und die Aufgaben des Commonwealth.
(Englisch)
13.12.1972: Erste Bundestagspräsidentin
Der Deutsche Bundestag wählte die SPD-Abgeordnete Annemarie Renger zur Präsidentin des Bundestages. Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland besetzte damit eine Frau das zweithöchste Staatsamt. Nach der Wahl von Karl Carstens zum neuen Bundestagspräsidenten 1976 blieb sie bis 1990 Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages. Ihre politische Karriere begann sie nach 1945 als Assistentin des SPD-Vorsitzenden Kurt Schumachers. 1953 wurde sie in den Bundestag gewählt, dem sie bis 1990 angehörte. Von 1961 bis 1973 war sie Mitglied des Parteivorstandes der SPD, von 1970 bis 1973 des Parteipräsidiums. Zuständig für Finanzen, Personal, Ausschussbesetzung und die Präsenz in der Fraktion war sie von 1969 bis 1972 parlamentarische Geschäftsführerin der SPD.
www.bundestag.de/aktuell/archiv/2004/ren...
Artikel auf den Seiten des Deutschen Bundestages anlässlich des 85. Geburtstages von Renger.
www.dhm.de/lemo/html/biografien/RengerAn...
Tabellarische Biografie von Annemarie Renger auf den Web-Seiten des "Deutschen Historischen Museums".
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Zitat des Tages
    
Zitat des Tages
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Wer bekleidete als erste Frau das Amt der Bundestagspräsidentin?
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