Kalenderblatt dw.com
Eddy Grant 1948: Eddy Grant Pier Paolo Pasolini 1922: Pier Paolo Pasolini
Ossip Kurt Flechtheim 1909: Ossip Kurt Flechtheim Karl Rahner 1904: Karl Rahner
Lotte H. Eisner 1896: Lotte H. Eisner Rosa Luxemburg 1871: Rosa Luxemburg
Michael von Faulhaber 1869: Michael von Faulhaber
5.3.1948: Eddy Grant
Eigentlich Edmond Montague Grant, britischer Sänger. Er wuchs in der ehemaligen britischen Kolonie Guyana auf und kam 1960 nach London, wo er die Popband "The Equals" gründete. Mit ihrem Glamour-Look und Eddy als Frontmann hatten die "Equals" bis 1971 acht Top-20-Singles in den Charts, u.a. "Baby Come Back" (1968). Doch im Alter von 23 Jahren erlitt Grant einen Herzinfarkt - ein Einschnitt, der ihn dazu brachte, sein Leben neu zu ordnen. Er verließ die Band und gründete mit "Ice Records" sein eigenes Label. Sein politisches und soziales Engagement zeigte er 1988 in dem Anti-Apartheid Song "Gimme Hope Jo'Anna", ein Hit in Südafrika, der den Umbruch bis zur Freilassung Nelson Mandelas begleitete.
www.laut.de/wortlaut/artists/g/grant_edd...
Biografie mit weiterführenden Links beim Online-Musikkanal "Laut".
5.3.1922: Pier Paolo Pasolini (†2.11.1975)
Italienischer Regisseur, Schriftsteller, Dichter und Maler. Er wurde in Bologna geboren. 1950 zog Pasolini nach Rom, wo er sich zunächst erbärmlich durchschlug, bis er eine Anstellung als Lehrer fand. Er lebte in den Slums und fand dort den Stoff für seine drei bekannten Romane "Ragazzi di vita" (1955), "Una vita violenta" (1959) und "Il sogno di una cosa" (1962). Der Film "Accattone" war sein Debüt als Regisseur, für den sozialkritischen Film "La Ricotta" wurde Pasolini 1963 wegen Religionsverfemung zu einer viermonatigen Gefängnisstrafe verurteilt. Am 2. November 1975 wurde der Künstler von einem 17-jährigen Strichjungen in Ostia erschlagen.

www.karaartservers.ch/p.p.pasolini/pasol...
Die Biografie sowie eine Online-Ausstellung von Werken des Malers Pasolini.
(Englisch, Französisch, Italienisch)
www.kirjasto.sci.fi/pasolini.htm...
Ein Eintrag zu Leben und Werk Pasolinis.
(Englisch)
5.3.1909: Ossip Kurt Flechtheim (†4.3.1998)
Russisch-deutscher Politologe und Zukunftsforscher. Flechtheim wurde in dem ukrainischen Nikolajew bei Odessa geboren. Bereits 1910 übersiedelte die jüdische Familie nach Deutschland. In den 1920er Jahren war er Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschlands. 1935 emigrierte er nach Genf, später in die USA, wo er bis 1951 u.a. an der Universität von Atlanta lehrte. Er kehrte nach Deutschland zurück und war von 1952 an Professor am politikwissenschaftlichen Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Flechtheim galt als einer der Helden der Studentenbewegung und politischer Ziehvater von Rudi Dutschke. Flechtheim blieb sein Leben lang energischer Verfechter eines "humanen Sozialismus".
www.luise-berlin.de/bms/bmstxt99/9903deu...
Ein Nachruf auf Ossip K. Flechtheim.
5.3.1904: Karl Rahner (†30.3.1984)
Deutsch-österreichischer katholischer Theologe. 1922 nahm Karl Rahner seine Ordensstudien zum Jesuiten-Priester in Österreich auf. Anschließend studierte er Philosophie, u.a. bei Martin Heidegger, in seiner Geburtsstadt Freiburg im Breisgau. 1937 habilitierte er sich in Innsbruck, später lehrte er in München und, bis zu seiner Emeritierung 1971, in Münster. Rahner gilt als der wirkungsreichste katholische Theologe des 20. Jahrhunderts, der sich besonders stark in der ökumenischen Bewegung engagierte. Neben seinen zahlreichen Werken nahm er vor allem durch seine wissenschaftsorganisatorische Arbeit an Lexika ("Lexikon für Theologie und Kirche", "Sacramentum Mundi") Einfluss auf die theoretische Forschung.
www.ub.uni-freiburg.de/referate/04/rahne...
Materialien zum Werk Rahners in der Universitätsbibliothek Freiburg im Breisgau.
www.karl-rahner-akademie.de/...
Bio- und Bibliografie Rahners auf der Website der Karl Rahner Akademie.
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