Kalenderblatt dw.com
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Giovanni Agnelli 1921: Giovanni Agnelli Heinrich Maria Ledig-Rowohlt 1908: Heinrich Maria Ledig-Rowohlt
Mustafa Kemal Atatürk 1881: Mustafa Kemal Atatürk Gabriele d'Annunzio 1863: Gabriele d'Annunzio
Karl Joseph Wilhelm Luitpold 1821: Karl Joseph Wilhelm Luitpold
12.3.1881: Mustafa Kemal Atatürk (†10.11.1938)
Eigentlich Mustafa Kemal Pascha, türkischer Offizier und Politiker. Kemal Atatürk gilt als Begründer der modernen Türkei. 1905 beendete er seine Ausbildung an der Militärakademie in Istanbul. Drei Jahre später half er einer Gruppe Offizieren, den Sultan zu stürzen und die Despotie aufzuheben. 1923 rief er die Türkische Republik aus, nachdem er zuvor erfolgreich den Unabhängigkeitskrieg gegen die westlichen Protektionsmächte geführt hatte. 1929 wurde er Präsident der Türkischen Republik, deren Hauptstadt fortan Ankara war. Zentrales Anliegen seiner Reformen war die Trennung von Staat und Religion. Das bürgerliche Gesetzbuch von 1926 verlieh den Frauen Rechts- und Chancengleichheit. 1928 veranlasste er die Umstellung der Schriftsprache von der arabischen zur lateinischen Schrift. Atatürk engagierte sich für die Alphabetisierung der Bevölkerung und eine gute Schulbildung.
www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laender...
Informationen zur Türkei auf den Seiten des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland.
12.3.1863: Gabriele d'Annunzio (†1.3.1938)
Eigentlich Antonio Rapagnetta, italienischer Faschist und Schriftsteller. Gabriele d'Annunzio wurde in Pescara geboren. 1881 begann er in Rom, Philologie zu studieren. Kurz darauf veröffentlichte er seine erste Gedicht- und Novellensammlung. 1889 stellte er seinen ersten Roman "Lust" fertig, in dem sich sein Chauvinismus zeigt. Von Nietzsche beeinflusst, ist das zentrale Motiv seiner Werken der heroische Übermensch. D' Annunzio gilt als Hauptvertreter des dekadenten Symbolismus. Seit 1898 war er als Abgeordneter der Konservativen im italienischen Parlament aktiv. Er bemühte sich um den Eintritt Italiens in den Ersten Weltkrieg. 1919 eroberte d'Annunzio mit einer zweifelhaften Truppe aus Veteranen und Nonkonformisten die Stadt Fiume (Rijeka). Seine 15 Monate währende Diktatur war der erste Ansatz eines praktischen Faschismus. Die schwarzen Hemden, spätere Uniform der italienischen Faschisten, tauchten hier bereits auf. D'Annunzio ließ sich auch mit dem faschistischen Gruß der erhobenen rechten Hand von seinen Anhängern feiern.
www.dhm.de/lemo/html/biografien/Dannunzi...
Die Biografie d' Annunzios auf den Seiten des "Deutschen Historischen Museums".
de.wikipedia.org/wiki/Gabriele_D'Annunzi...
Ein Eintrag zu d'Annunzio auf den Seiten von "Wikipedia".
12.3.1821: Karl Joseph Wilhelm Luitpold (†12.12.1912)
Von 1886 bis 1912 Prinzregent von Bayern. Luitpold von Bayern, ein Sohn von König Ludwig I. von Bayern (1849-1919), wurde in Würzburg geboren. 1844 heiratete er Augusta Ferdinande, Erzherzogin von Österreich und Prinzessin von Toskana (1825-1864). Nachdem sein Neffe König Ludwig II., der Erbauer des weltbekannten Schlosses Neuschwanstein, 1886 in einem medizinischen Gutachten als nicht zurechnungsfähig erklärt wurde und von einem Spaziergang um den Starnberger See nicht zurück kam, übernahm dessen Bruder König Otto I. zunächst die Regentschaft. Als der 1886 starb, wurden Luitpold von Bayern die Amtsgeschäfte übertragen. Unter seiner liberalen Regierung wurde 1906 die Wahlrechtsreform vorgenommen.
www.uni-regensburg.de/Fakultaeten/phil_F...
Eine Webpage bietet Links zur Geschichte Bayerns.
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