Kalenderblatt dw.com
Carrie Fisher 1956: Carrie Fisher Leo Kirch 1926: Leo Kirch
Dizzy Gillespie 1917: Dizzy Gillespie Sir Georg Solti 1912: Sir Georg Solti
Margarete Buber-Neumann 1901: Margarete Buber-Neumann Alfred Nobel 1833: Alfred Nobel
Gustav Langenscheidt 1832: Gustav Langenscheidt Alphonse de Lamartine 1790: Alphonse de Lamartine
21.10.1901: Margarete Buber-Neumann (†6.11.1989)
Deutsche Schriftstellerin. 1921 trat sie in den Kommunistschen Jugendverband Deutschlands (KJVD) ein, 1926 wurde sie Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD). 1933 emigrierte sie mit ihrem Ehe-Mann Heinz Neumann, Mitglied des Politbüros der KPD und früher Reichstagsabgeordneter, zunächst nach Spanien und in die Schweiz, später nach Moskau. Als innerparteilicher Widersacher Stalins wurde Neumann 1937 verhaftet und vermutlich sofort erschossen. Im Juni 1938 wurde Buber-Neumann verhaftet und zu fünf Jahren Zwangsarbeit verurteilt. 1940 wurde sie an die Gestapo übergeben und bis 1945 im Konzentrationslager Ravensbrück interniert. Nach dem Krieg veröffentlichte sie ihre Erfahrungen mit zwei Diktaturen u.a. in "Als Gefangene bei Stalin und Hitler" (1946).
www.fembio.org/frauen-biographie/buber-n...
Eine Biografie von Margarete Buber-Neumann.
www.ravensbrueck.de/mgr/deutsch/forschun...
Die Seite einer Ausstellung zu Margarete Buber-Neumann.
21.10.1833: Alfred Nobel (†10.12.1896)
Schwedischer Chemiker und Unternehmer. Nobel arbeitete nach dem Maschinenbau-Studium anfänglich in der väterlichen Maschinenfabrik in Sankt Petersburg. Ab 1859 befasste er sich mit der Entwicklung von Sprengstoffen und entdeckte das Dynamit sowie die Spreng-Gelatine. Das Nitroglycerin war 1847 von dem Italiener Ascanio Sobrero entdeckt worden. 1867 gelang es Alfred Nobel, den Energieinhalt des Nitroglycerins nutzbar zu machen und den Stoff in eine handhabbare Form zu bringen. Die Vermarktung des von ihm "Dynamit" genannten Sprengstoffs und seiner zahlreichen weiteren patentierten Erfindungen wie eines Sprengzünders bescherten Alfred Nobel ein Vermögen, das er in seinem Testament für die Nobelpreise stiftete.
nobelprize.org/...
Die offizielle Homepage der Nobel-Stiftung.
(Englisch)
www.dw.com/dw/article/0,2144,2816564,00....
Seit 1901 werden die Preise verliehen. dw.com stellt Preisträger und Forschungsgebiete 2007 vor.
21.10.1832: Gustav Langenscheidt (†11.11.1895)
Deutscher Sprachlehrer und Verleger. Langenscheidt wurde in Berlin geboren. Er absolvierte eine kaufmännische Ausbildung und unternahm zahlreiche Reisen. Langenscheidt entwickelte zusammen mit Charles Toussaint die Methode des Fremdsprachen-Unterrichts im Selbststudium und gründete einen Verlag für Wörterbücher und Unterrichtsbriefe. 1884 kamen die ersten "Notwörterbücher für Reise, Lektüre und Konversation" heraus, die es anfangs nur in Englisch und Französisch gab. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts weitete Langenscheidt das Programm auf alle wichtigen Sprachen Europas aus. Langenscheidt verfasste die "Unterrichtsbriefe zur Erlernung der französischen Sprache", und weil sich kein Verleger dafür fand, gab er sie 1856 selbst heraus.
www.Langenscheidt.de...
Die Homepage der Verlagsgruppe Langenscheidt
21.10.1790: Alphonse de Lamartine (†28.2.1869)
Französischer Dichter und Politiker. De Lamartine verfasste zahlreiche Gedichte und gilt als Wortführer der französischen Romantik. In seinem literarischen Werk artikulieren sich Schwermut, Einsamkeit, Liebestrauer und Weltschmerz. Mit der Julirevolution in Frankreich und der Abdankung Karls X. begann für de Lamartine eine 20-jährige Periode der politischen Aktivität und damit ein weitgehender Rückzug vom dichterischen Schaffen. Dem Liberalismus zugewandt, sprach er sich für die neue Regierung aus und legte seine politischen Ansichten in der "Réponse à Némésis" (1831) sowie in der Broschüre "Sur la Politique Rationelle" und in der "Ode sur les Révolutions" nieder. De Lamartine scheiterte mit dem Versuch, sich zum Abgeordneten wählen zu lassen.
www.bautz.de/bbkl/l/Lamartine.shtml...
Die Lexikon-Website bietet eine Biografie sowie ein Werkverzeichnis des Dichters.
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Zitat des Tages
    
Zitat des Tages
Die Dichtkunst ist die Erinnerung und die Ahnung der Dinge: Was sie feiert ist noch nicht tot, was sie besingt lebt noch.
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