Kalenderblatt dw.com
Mauricio Kagel 1931: Mauricio Kagel Ava Gardner 1922: Ava Gardner
Herbert Reinecker 1914: Herbert Reinecker Adam Rapacki 1909: Adam Rapacki
Joseph Höffner 1906: Joseph Höffner Emanuel Lasker 1868: Emanuel Lasker
Samuel Fischer 1859: Samuel Fischer
24.12.1906: Joseph Höffner (†16.10.1987)
Deutscher katholischer Geistlicher. Der Bauernsohn wurde nach seinem Studium der Theologie, Philosophie, Soziologie und Volkswirtschaft 1932 zum Priester geweiht. 1962 wurde der Professor Bischof von Münster, 1969 Erzbischof von Köln. Im selben Jahr erhob ihn Papst Paul VI. in den Kardinalsstand. Von 1976 bis 1987 saß Höffner der Deutschen Bischofskonferenz vor. Innerhalb der katholischen Kirche vertrat er eine traditionelle Linie. Er wandte sich gegen die Priesterweihe verheirateter Männer und die Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zu den Sakramenten und lehnte Schwangerschaftsabbruch ebenso ab wie künstliche Befruchtung. 1982 initiierte er die Offensive "Für das Leben" und sprach sich gegen aktive Sterbehilfe aus. Er sah sich aber auch als Warner vor Fremdenfeindlichkeit und Hochrüstung.
dbk.de/...
Offizielle Homepage der Deutschen Bischofskonferenz.
(Deutsch, Englisch)
24.12.1868: Emanuel Lasker (†13.1.1941)
Deutscher Schachgroßmeister und Weltmeister von 1894 bis 1921. Der Sohn eines jüdischen Predigers studierte Mathematik und Philosophie in Berlin und feierte seinen ersten großen Erfolg in der Schachwelt, als er mit 21 Jahren das Turnier des Deutschen Schachbundes in Breslau gewann. 1894 holte der Meister der psychologischen Spielführung den Weltmeistertitel, den er 27 Jahre lang halten konnte. Erst gegen den Kubaner José Rául Capablanca musste er sich 1921 geschlagen geben. Lasker, der 1902 in Mathematik promoviert und von 1904 bis 1908 eine Schachzeitschrift herausgegeben hatte, war auch ein herausragender Theoretiker: Seine drei Lehrbücher über das Schachspiel gelten als Standardwerke. 1933 emigrierte Lasker nach Großbritannien, 1937 ließ er sich in den USA nieder und wurde Bridge-Lehrer.
www-groups.dcs.st-andrews.ac.uk/~history...
Kurzbiografie des Schachgroßmeisters Emanuel Lasker.
(Englisch)
24.12.1859: Samuel Fischer (†15.10.1934)
Deutscher Verleger. Der Wiener Buchhändlergehilfe gründete im Jahr 1886 in Berlin den S. Fischer Verlag. Henrik Ibsens "Rosmersholm" war 1887 die erste literarische Veröffentlichung des Verlegers, der zu Beginn auch Eisenbahnkursbücher im Programm hatte. Bereits vier Jahre nach der Gründung wurde der Naturalist Gerhart Hauptmann erster Hausautor. Fischer verfolgte eine konsequente Linie in der Publikation zeitgenössischer Schriftsteller wie Arthur Schnitzler. Er verlegte 1898 die erste Novelle des noch unbekannten Thomas Mann und auch dessen "Buddenbrooks" (1901). 1903 wurde Hermann Hesse Verlagsautor, 1915 Alfred Döblin. Der Teilung des Verlags 1936 unter der nationalsozialistischen Diktatur folgte 1938 eine Neugründung als reiner Exil-Verlag.
www.fischerverlage.de/...
Die Homepage der Fischerverlage.
www.literaturhaus.at/buch/verlagsportrai...
Verlagsporträt des S. Fischer Verlags.
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