Kalenderblatt dw.com
Eddy Grant 1948: Eddy Grant Pier Paolo Pasolini 1922: Pier Paolo Pasolini
Ossip Kurt Flechtheim 1909: Ossip Kurt Flechtheim Karl Rahner 1904: Karl Rahner
Lotte H. Eisner 1896: Lotte H. Eisner Rosa Luxemburg 1871: Rosa Luxemburg
Michael von Faulhaber 1869: Michael von Faulhaber
5.3.1896: Lotte H. Eisner (†25.11.1983)
Deutsche Filmkritikerin und -historikerin. Sie studierte zunächst Archäologie und Kunstgeschichte in Berlin und war später eine der deutschen Filmkritiker-Eminenzen und zudem die erste bekannte Filmkritikerin. 1933 emigrierte Lotte Eisner nach Paris und wurde Chefkuratorin der "Cinémathèque Française". Gemeinsam mit dem Leiter der Cinématèque, Henri Langlois, rettete sie Tausende von Filmen, organisierte Retrospektiven, Festivals und Ausstellungen. Bis zu ihrem Ruhestand im Jahre 1975 publizierte sie zudem zahlreiche Essays in dem renommierten Magazin "Revue du Cinéma".
www.cinegraph.de...
Im Cinegraph, dem Lexikon zum deutschsprachigen Film, finden sich eine Reihe von Originaltexten von Eisner.
5.3.1871: Rosa Luxemburg (†15.1.1919)
Polnisch-deutsche Politikerin. Rosalia Luxemburg wurde in Zamost in Russisch-Polen geboren. 1880 siedelte ihre Familie nach Warschau über, wo sich Rosa schon als Schülerin in illegalen politischen Zirkeln engagierte. Nach einem Studium in der Schweiz erhielt sie durch eine Scheinehe die deutsche Staatsbürgerschaft, die ihr die Mitarbeit in der deutschen Arbeiterbewegung ermöglichte. Luxemburg vertrat eine radikale Linie der sozialistischen Demokratie. Sie war Mitgründerin der polnischen Sozialistischen Partei und 1917, zusammen mit Liebknecht, Gründerin des Spartakusbundes, des Vorläufers der Kommunistischen Partei Deutschlands. Beim Januaraufstand 1919 wurden sie und Karl Liebknecht von Regierungstruppen festgenommen und ermordet.
www.dhm.de/lemo/html/biografien/Luxembur...
Biografie im LEMO-Projekt des "Deutschen Historischen Museums" mit Fotos und weiterführenden Links.
www.rosalux.de/cms/index.php?aktuell...
Website der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
(Deutsch, Englisch)
5.3.1869: Michael von Faulhaber (†12.6.1952)
Deutscher katholischer Theologe. Michael von Faulhaber war zunächst Bischof von Speyer, bevor er 1917 Erzbischof von München und Freising und 1921 Kardinal wurde. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten geriet er in einen tiefen Konflikt zwischen Staatstreue und Opposition. In seinen Adventspredigten von 1933 verteidigte er das von den Nazis als "jüdisch" diffamierte Alte Testament und entwarf später für Papst Pius XI. die Enzyklika "Mit brennender Sorge" - nachdem er sich noch wenige Wochen zuvor von Hitler zu einer Stellungnahme der Bischöfe gegen den Bolschewismus hatte drängen lassen. Nichtsdestotrotz gilt er als entschiedener Gegner des Nationalsozialismus.
www.bautz.de/bbkl/f/faulhaber_m.shtml...
Eine Biografie von Michael von Faulhaber.
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