Kalenderblatt dw.com
Bundespräsident Köhler 2004: Bundespräsident Köhler Machtwechsel in Hong Kong 1997: Machtwechsel in Hong Kong
Währungsunion 1990: Währungsunion Wehr- und Zivildienst gleichgestellt 1973: Wehr- und Zivildienst gleichgestellt
NATO ohne 1966: NATO ohne "Grande Nation" IWF und Weltbank gegründet 1944: IWF und Weltbank gegründet
Elfjähriger Kaiser 1917: Elfjähriger Kaiser Schlacht an der Somme 1916: Schlacht an der Somme
Erste Tour de France 1903: Erste Tour de France
1.7.1966: NATO ohne "Grande Nation"
Frankreich trat aus dem Nordatlantischen Verteidungsbündnis (NATO) aus. Die "Grande Nation" begründete diesen Schritt vor allem damit, dass es seine nationale Unabhängigkeit durch die Übermacht der Vereinigten Staaten von Amerika bedroht sah. Der Sitz des Hauptquartiers der North Atlantic Treaty Organisation wurde von Paris nach Brüssel verlegt. Die NATO war im Zuge des Ost-West-Konfliktes am 4. April 1949 in Washington gegründet worden. Der aus einem zivilen und einem militärischen Teil bestehenden Allianz gehörten anfangs zehn europäische Staaten sowie Kanada und die USA an. Griechenland und die Türkei traten 1952 bei. Streitigkeiten zwischen den Mitgliedern dürfen nur friedlich beigelegt werden. Beim Angriff auf einen Mitgliedsstaat sind die anderen zum Beistand verpflichtet. Im Verteidigungsfall stehen die nationalen Streitkräfte unter einem gemeinsamen NATO-Oberkommando.
www.nato.int/welcome/home.htm...
Auf der Homepage der NATO kann man sich über die historische Entwicklung der Organisation informieren.
(Englisch)
www.dhm.de/lemo/html/DasGeteilteDeutschl...
Das "Deutsche Historische Museum" zeichnet hier die Nachkriegsgeschichte aus deutscher Sicht nach, stellt die beiden Bündnispartner Frankreich und USA dar und erklärt die Bedeutung der NATO.
1.7.1944: IWF und Weltbank gegründet
In den Vereinigten Staaten von Amerika beschlossen Vertreter von 44 Staaten die Gründung eines Internationalen Währungsfonds und einer Weltbank für Entwicklungshilfe. Auf der Währungskonferenz in Bretton Woods im US-Bundesstaat New Hampshire einigten sich die Delegierten darauf, dass der Währungsfonds die Wechselkurse stabil zu halten hatte, während die Weltbank den Wiederaufbau des zerstörten Europas und Entwicklungshilfe für die Staaten der Dritten Welt leisten sollte. Heute gehören Weltbank und Währungsfonds über 180 Nationen an. Das Stimmrecht der Mitgliedsländer im IWF richtet sich nach den so genannten Quoten, die dem finanziellen Anteil eines Landes am Fonds entsprechen. Der IWF bindet die Keditvergabe teilweise an einschneidende wirtschafts- und finanzpolitische Maßnahmen eines Landes, wie etwa Währungsabwertung, Öffnung der Märkte gegenüber ausländischen Investoren, Abbau von Haushaltsdefiziten sowie Lohnermäßigung und Privatisierungen.
www.imf.org/...
Der IWF gibt auf seiner Homepage ausführliche Informationen über seine Entstehung und Funktion für die Weltwirtschaft.
(Englisch)
1.7.1917: Elfjähriger Kaiser
Pu Yi wurde erneut zum Kaiser von China gekrönt (erste Regierungszeit: von 1908 bis 1912). Chan Hsün, Militärgouverneur der Provinz Anwhei, ließ den Knaben zum Monarchen ausrufen. Das Kaiserreich bestand nur zwei Wochen. Der reaktionäre Chang musste vor republikanischen Kräften flüchten. Der Regisseur Bernardo Bertolucci setzte dem letzten Kaiser mit dem gleichnamigen Film von 1988 ein künstlerisches Denkmal. Der Film schildert auf sehr einfühlsame Weise den Charakter des Pu Yi, der sich mehr in sein Schicksal ergab, als dass er dagegen ankämpfte.
www.royalty.nu/Asia/China/PuYi.html...
Mehr über Pu Yi auf einer privaten Homepage.
(Englisch)
1.7.1916: Schlacht an der Somme
An der Westfront des Ersten Weltkrieges begannen die Alliierten Großbritannien und Frankreich eine Offensive. Das tagelange vorbereitende Trommelfeuer schwerster Artillerie erwies sich jedoch als weitgehend wirkungslos. Schon am ersten Tag der Offensive verlor die British Expedition Force 58.000 Mann. Die Alliierten warfen 104 Divisionen an der Somme gegen die deutschen Stellungen. In diesem über fünf Monate lang wütenden Gemetzel ließen mehr als 500.000 deutsche, rund 200.000 französische und über 500.000 britische Soldaten ihr Leben. Den Alliierten brachen jedoch nicht mehr als 40 Kilometer in der Breite und 12 Kilometer in der Tiefe in die deutschen Linien ein. Der Krieg entwickelte sich zum "Abnutzungskrieg" von Menschen und Material. Den hohen Zahlen an Verlusten standen nur kurzfristig kleine Geländegewinne gegenüber.
www.dhm.de/lemo/html/wk1/...
Diese Seite des "Deutschen Historischen Museums" bietet einen Überblick über das Geschehen des Ersten Weltkrieges.
www.spartacus.schoolnet.co.uk/FWWsomme.h...
Auf dieser Seite informiert das "Spartacus-Schoolnet" über die Schlacht an der Somme.
(Englisch)
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