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Deutscher Buchpreis 2005: Deutscher Buchpreis Israelisch-jordanischer Frieden 1994: Israelisch-jordanischer Frieden
Erdbeben in San Francisco 1989: Erdbeben in San Francisco Friedensnobelpreis für Mutter Teresa 1979: Friedensnobelpreis für Mutter Teresa
Erstes kommerzielles Atomkraftwerk 1956: Erstes kommerzielles Atomkraftwerk Appell an die Vernunft 1930: Appell an die Vernunft
Österreich billigt Gebietsabtretungen 1919: Österreich billigt Gebietsabtretungen Erster Balkankrieg 1912: Erster Balkankrieg
Ausstelllung der Habsburger Kunstschätze 1891: Ausstelllung der Habsburger Kunstschätze
17.10.1956: Erstes kommerzielles Atomkraftwerk
Am 17. Oktober 1956 wurde im britischen Calder Hall das erste kommerzielle Atomkraftwerk der Welt offiziell von Königin Elisabeth II. ans Netz genommen. Der Hochtemperaturreaktor basiert auf Brennelementen, deren erzeugte Wärme an eine Dampfturbine abgegeben wird. Zur Abbremsung der freigesetzten Neutronen auf die für die Aufrechterhaltung der atomaren Kettenreaktion erforderliche Geschwindigkeit werden Graphitstäbe eingesetzt. Die Anlage bestand aus vier Reaktoren, die mit Gas gekühlt wurden und über eine elektrische Leistung von je 55 Megawatt verfügten. Als das Atomkraftwerk 2003 vom Netz genommen wurde, war es mit 47 Dienstjahren das weltweit älteste Atomkraftwerk.
www.greenpeace.org/~nuclear/...
Homepage von Greenpeace Großbritannien mit Informationen zur Atomenergie.
(Englisch)
www.iaea.org/index.html...
Homepage der internationalen Atomenergie-Behörde in Wien.
(Englisch)
17.10.1930: Appell an die Vernunft
Der deutsche Schriftsteller Thomas Mann hielt in Berlin eine Rede mit dem Titel "Deutsche Ansprache - Ein Appell an die Vernunft". Mit seinem politischen Aufruf warnte Thomas Mann vor der Gefahr durch den wachsenden Einfluss der Nationalsozialisten. Mann hatte lange Zeit nationalkonservativen und anti-parlamentarischen Ideen angehangen und war während der Weimarer Republik ins demokratische Lager gewechselt. In dem Vortrag "Appell an die deutsche Vernunft" ermahnte er das Bürgertum und die sozialistischen Kräfte zusammen den faschistischen Fanatismus abzuwehren. Seine Rede ging in organisierten Tumulten der SA unter, und Thomas Mann musste den Saal durch den Hinterausgang verlassen. Der Regierungsantritt Hitlers drei Jahre später überraschte Thomas Mann auf einer Vortragsreise durch Holland, Belgien und Frankreich. Er entschloss sich, zunächst nicht nach Deutschland zurückzukehren - sein Exil sollte ein dauerndes werden.
www.kalenderblatt.de/index.php?what=thma...
Ein Artikel zu Thomas Manns Auszeichnung mit dem Nobelpreis für Literatur 1929 auf den Seiten von "kalenderblatt.de".
www.dhm.de/lemo/html/biografien/MannThom...
Ein Biografie Thomas Manns auf den Seiten des "Deutschen Historischen Museums".
17.10.1919: Österreich billigt Gebietsabtretungen
Die österreichische Nationalversammlung ratifizierte den Friedensvertrag von St. Germain und billigt damit umfangreiche Gebietsverluste sowie ein Anschlussverbot an Deutschland. Nach dem Abkommen wurden die Grenzen neu festgelegt, was zu Gebietsabtretungen an Italien, Jugoslawien, die Tschechoslowakei und Ungarn führte. Dabei ging unter anderem Südtirol an Italien, während Österreich das ungarische Burgenland zugeschlagen wurde. Neben dem Anschlussverbot an Deutschland wurde auch der Staatsname von Deutsch-Österreich auf Österreich abgeändert. Die Maßnahmen waren eine Folge des Ersten Weltkriegs. Österreich wie Ungarn wurden als Nachfolgestaat der untergegangenen österreichisch-ungarischen Monarchie behandelt und zu Reparationen verpflichtet.
www.aeiou.at/aeiou.encyclop.s/s018348.ht...
Darstellung des Friedensvertrags im "Österreich-Lexikon".
17.10.1912: Erster Balkankrieg
Nachdem Montenegro das Land wenige Tage zuvor angegriffen hatte, erklärte die Türkei den seit 1912 im Balkanbund vereinten Staaten den Krieg. Gegen die Truppen von Montenegro, Bulgarien, Serbien und Griechenland war die türkische Armee klar unterlegen, so dass nach zahlreichen Niederlagen des Osmanischen Reiches Anfang Dezember ein Waffenstillstand geschlossen wurde. Während der Verhandlungen in London kam es zu einem Staatsstreich der Jungtürken, die die geforderten Gebietsabtretungen ablehnten. Der Krieg wurde fortgesetzt und die Alliierten triumphierten erneut. Daraufhin unterzeichneten die Parteien am 30. Mai 1913 in London einen Friedensvertrag, indem die Türkei praktisch auf alle europäischen Gebiete verzichtete, darunter Mazedonien und Albanien.
www.histinst.rwth-aachen.de/default.asp?...
Ein ausführlicher Eintrag zum Jugoslawien-Konflikt, u. a. auch zu den Balkankriegen, auf den Seiten des Historischen Instituts der RWTH Aachen.
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