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17.6.1972: Watergate-Skandal |
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Fünf als Klempner verkleidete Männer wurden in Washington verhaftet, als sie im Hauptquartier der Demokratischen Partei der USA Abhörgeräte installierten. Darunter war auch James Mc Cord, Sicherheitsberater des Wiederwahlkomitees von US-Präsident Richard Nixon. Der Republikaner Nixon entließ seinen Mitarbeiter umgehend und wies jede Verquickung mit der Abhöraktion von sich. Journalistische Untersuchungen ergaben jedoch, dass Nixon selbst die Bespitzelung des politischen Gegners in Auftrag gegeben hatte. Am 9. August trat Nixon als erster und bisher einziger Präsident der USA von seinem Amt zurück und kam so einem Amtsenthebungsverfahren zuvor. Sein Nachfolger, der Republikaner Gerald Ford, befreite Nixon kurz darauf von jeder Strafverfolgung. |
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17.6.1970: Jahrhundertspiel |
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Es war eines der dramatischsten Spiel in der Fußballgeschichte, das am 17. Juni 1970 im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt stattfand: Während der Fußball-WM in Mexiko traten der damals amtierende Europameister Italien und der Vizeweltmeister von 1966 Deutschland zum Halbfinale gegeneinander an. Die dramatische Begegnung ging als so genanntes "Jahrhundertspiel" in die Sportgeschichte ein - und die Italiener mit 4:3 Toren nach Verlängerung als Sieger vom Platz. |
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17.6.1969: Sexualkunde-Atlas eingeführt |
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Die bundesdeutschen Schülerinnen und Schüler bekamen den "Sexualkunde-Atlas" vorgelegt. Er sollte als einheitliches Unterrichtsmittel im neu eingeführten Fach Sexualkunde benutzt werden. Das Buch war im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums erarbeitet worden und spiegelte die allgemeinen Liberalisierungstendenzen im Deutschland jener Zeit wider. Gesellschaftliche Kräfte wie die evangelische Kirche unterstützten den Aufbruch zu einer liberalen Sexualerziehung. Von katholischer und konservativer Seite wurde der Sexualkunde-Atlas heftig kritisiert. Aufklärerische Ziele verfolgte auch Oswalt Kolle. Mit populären Filmen und Illustriertenbeiträgen zur Sexualaufklärung wurde er schnell zum "Fernaufklärer der Nation". |
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17.6.1961: Nurejew im Exil |
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Ein bis dahin im Westen noch wenig bekannter russischer Tänzer beantragte in Paris Asyl. Rudolf Nurejew wurde bald darauf ein international gefeierter Ballett-Star und Choreograf und gilt als bester Tänzer des 20. Jahrhunderts. Nurejew hatte mit elf Jahren angefangen Ballett zu tanzen, mit 17 begann er an der Leningrader Ballettschule zu studieren, wo er sich als herausragender Tänzer, aber auch als rebellischer Student entpuppte. Nach einer Tournee in Paris begann seine Karriere im Westen. Sehr erfolgreich choreografierte er Stücke wie den "Nussknacker" und "Romeo und Julia". 1983 wurde er künstlerischer Direktor des Pariser Opernballetts. 1993 starb Nurejew an den Folgen einer HIV-Infektion. |
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