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14.2.1076: Kirchenbann über Heinrich IV. |
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Die Beziehung zwischen Papst Gregor VII. und Heinrich IV. war geprägt von einer Auseinandersetzung über die Frage nach dem Recht über die Einsetzung von Bischöfen (Investiturstreit). Der Streit fand einen Höhepunkt in der Belegung Heinrichs IV. mit dem Kirchenbann durch den Papst. Der Bann, welchem die Exkommunikation folgte, wurde vom Papst durch ein Gebet an den Apostel Petrus ausgesprochen. Erst mit dem "Gang nach Canossa", mit dem König Heinrich IV. Buße leistete, wurde der Streit geschlichtet und dem Papst das Recht über die Investitur zugesprochen. |
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14.2.842: Deutsch als Urkundensprache |
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In den so genannten "Straßburger Eiden" wurde Deutsch zum ersten Mal als Urkundensprache verwendet. Im Zuge dessen fand die deutsche Sprache von nun an auch offizielle Verwendung. In den "Straßburger Eiden" leisteten der westfränkische König Karl der Kahle und sein Bruder Ludwig der Deutsche, Herrscher über Ostfranken, mit ihren Heeren einen Treueschwur gegen den dritten Bruder Lothar, der eine Bedrohung ihrer Macht darstellte. Die Eide wurden in den Volkssprachen des jeweils fremden Heeres gehalten: Ludwig der Deutsche sprach romanisch, Karl deutsch. Die Heere der beiden Brüder legten ebenfalls einen Eid, allerdings in ihrer eigenen Sprache, ab. |
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