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25.10.1961: "My Fair Lady" |
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Fünf Jahre nach der Uraufführung in New York hatte das Musical "My Fair Lady" im Berliner Theater des Westens Deutschland-Premiere. "My Fair Lady" erzählt die Geschichte des armen Blumenmädchens Eliza Doolittle, das vom ehrgeizigen Professor Higgins zunächst in die Geheimnisse der Hochsprache und dann listig in die feine Londoner Gesellschaft eingeführt wird. Die meisten Melodien des Musicals wurden zu Evergreens, die das Musical zu einem der erfolgreichsten Stücke der 1950er und 1960er Jahre machten. Angelehnt an George Bernard Shaws "Pygmalion" hatte Frederick Loewe die Musik komponiert, die Gesangstexte stammten von Alan Jay Lerner. Der große Erfolg des Musicals wurde mit der der Verfilmung von 1964 mit Audrey Hepburn und Rex Harrison in den Hauptrollen noch gesteigert. |
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25.10.1932: Unterricht im Berliner Bauhaus |
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Das Bauhaus nahm seinen Unterricht in einer ehemaligen Fabrik in Berlin auf. Zu Beginn des Sommersemesters 1933 wurde das Gebäude polizeilich durchsucht und versiegelt. 32 Studierende wurden vorübergehend festgenommen. Am 20. Juli beschloss eine Konferenz der Lehrkräfte, das Bauhaus aufzulösen. Eine positive Nebenerscheinung der nun einsetzenden Flucht vieler Mitarbeiter und Studenten vor den Nazis war, dass das Bauhaus weltweit berühmt wurde und an Einfluss gewann. Das Bauhaus war 1919 in Weimar von Walter Gropius als Hochschule für Gestaltung gegründet worden. Ziel war unter anderem, die Trennung von Künstlern und Handwerkern zu überwinden. Kunst und Industrie sollten keine Gegensätze bilden, sondern sich gegenseitig inspirieren. |
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www.bauhaus.de/... |
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Homepage des "Bauhaus-Archiv/Museums" für Gestaltung in Berlin. Hier finden Sie umfangreiche Informationen zur Geschichte der Schule. |
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25.10.1912: Uraufführung "Ariadne auf Naxos" |
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In Stuttgart feierte die Oper "Ariadne auf Naxos" von Richard Strauss in der Inszenierung von Max Reinhardt ihre Uraufführung. Sie stieß beim Publikum auf wenig Zustimmung. Der Text stammt von Hugo von Hofmannsthal. Die Oper war ursprünglich als "Spiel im Spiel" konzipiert und bildet den Abschluss der von Hofmannsthal bearbeiteten und um die Nebenhandlung gekürzten Komödie "Le bourgeois gentilhomme" von Molière. Die Verbindung eines eigenen mit einem fremden, älteren Werk forderte die Angleichung der Oper an den Aufführungsstil des 17. Jahrhunderts und legitimierte damit zugleich deren tragende Idee, nämlich die beiden die Molière-Zeit beherrschenden formalen Typen der Opernbühne, Opera seria und Opera buffa, miteinander zu konfrontieren. |
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25.10.1836: Obelisk in Paris |
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Auf dem Pariser Place de la Concorde wurde ein 250 Tonnen schwerer und 23 Meter hoher Obelisk aufgestellt. Er war 1831 als Geschenk des ägyptischen Vizekönigs Mohammed Ali an den französischen König Louis Philippe aus Luxor nach Paris transportiert worden. Der Transport in einem Spezial-Boot dauerte über zwei Jahre. Ursprünglich stand der über 3000 Jahre alte Obelisk vor dem Amon-Tempel in Luxor, ein zweiter entging der Verschiffung, weil er wegen "Unregelmäßigkeiten" abgelehnt wurde. Im Gegenzug erhielten die Ägypter eine Turmuhr, welche heute noch in der Alabastermoschee in Kairo zu sehen ist. Später wurde die Pyramide auf der Spitze des Obelisken vergoldet. |
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